08.08.2015 // Seoul Conductor Designcontest

Um dem Lichtmarkt neuen Input für das Design mit LEDs zu geben, speziell für solche ohne weitere Stromversorgung, hat
der koreanische LED-Hersteller „Seoul Semiconductor“ einen Design-Wettbewerb zusammen mit der Fakultät für Design an der Hochschule in München veranstaltet, in dem Studenten innerhalb eines Semesterprojektes neue Leuchten entwerfen sollten. Am 8. Juli hat in München nach einem intensiv begleiteten Entwurfsprozess die Jurysitzung stattgefunden, bei der die Prototypen begutachtet wurden.

Für den Wettbewerb, den der Hersteller zusammen mit der Fakultät für Design an der Hochschule in München veranstaltet hat, sind Teilnehmer und Veranstalter neue Wege gegangen. Die Studenten, die den Entwurf im Rahmen einer Semesterarbeit mit Professor Peter Naumann gemacht haben, dokumentierten den Weg hin zu ihrem Entwurf öffentlich. Die insgesamt 17 vorgestellten Leuchtenkonzepte, die vorwiegend neue Wege gegangen sind, haben die Jurymitglieder Peter Naumann, Stefan Eckstein, Ingo Maurer, Andreas Weisl, Siegfried Luger voll und ganz überzeugt. Ein ausgewiesenes Ziel des Wettbewerbs war es, mit den Ergebnissen produzierbar zu bleiben, den Entwürfen also die notwendige technische Machbarkeit mitzugeben. Dies ist bei einer Technologie wie der LED deutlich komplexer, als es früher mit der Glühlampe war. Stefan Eckstein, Präsident des VDID, sah die Ergebnisse des Wettbewerbs auch als Inspirationsquelle für das Leuchtendesign: "Es sind sehr spannende Konzepte, die von den Designstudenten entworfen wurden, Leuchten die Licht, Stimmung und Emotion neu interpretieren. Die Studenten zeigen hier sehr schön dass Funktion und nachhaltige Gestaltung wichtig sind und darüber hinaus, dass mit dem Design der Leuchten die Herzen der Menschen erreicht werden und diese begeistert werden können. Es war eine inspirierende Vorstellung, die bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen hat. Ein deutliches Statement, dass Industriedesign mehr kann und mehr ist, als nur gut auszusehen. Die Studenten zeigen „Leidenschaft“ bis ins kleinste Detail und dies spricht für sie, denn dies ist auch das Lebenselixier für die Seele eines Designers."

Die Prototypen werden im Rahmen der LpS in Bregenz ausgestellt, dann findet am ersten Kongresstag, dem 22.09.2015, auch die Preisverleihung statt.

29.01.2015 // Plagiarius 2015

Das Komitee des Preises „Plagiarius“, welches dieses Jahr am 16. und 17. Januar in Ulm tagte, begutachtete und bewertete im direkten Vergleich Originale und Plagiate von insgesamt 40 Produkten. Nach einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit diesen Produktpaaren durch die erfahrene Jury, der auch Stefan Eckstein angehörte, konnten drei Hauptpreise für besonders „dreiste“ Plagiate und sieben weitere Anerkennungen für sehr „gelungenes“ Kopieren vergeben werden. Dieses soll allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass alle 40 Produktpaare dennoch erfolgreich und meist zeitgleich auf dem Markt vertreten sind. Aus diesem Grund geht es bei dem Preis Plagiarius, welcher seit 1980 unter der Schirmherrschaft des Verband Deutscher Industrie-Designer VDID steht, um die Bekanntmachung solcher anmaßenden Doppelausfertigungen, um die Öffentlichkeit und vor allem den Gesetzgeber auf einen solchen Missstand aufmerksam zu machen.

Der Plagiarius wird im Rahmen der AMBIENTE 2015 vom 13.-17. Februar in Frankfurt überreicht.
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